Die Code-Generierung für Java geht von einem UML-Modell aus. Die Generierung der Java Application Programming Interfaces (APIs) erfolgt in mehreren Schritten, in denen das allgemeine UML-Modell zuerst durch Transformationen in ein Java-Programmiermodell überführt wird, welches dann als Ausgangspunkt für die Generierung des Java-Codes dient.

Die Komponenten für die Modell-Transformationen und die Code-Generierung sind eingebettet in die Eclipse-Entwicklungsumgebung. Sie verwenden die dort vorhandenen Werkzeuge, insbesondere die UML2-Schnittstellen und das Eclipse Modeling Framework (EMF). Der generierte Java-Code verwendet keine EMF-Libraries mehr. Als Persistenz-Layer wird Hibernate verwendet.
Durch die Aufteilung der Generierung in verschiedene Transformations-Prozesse sind Zwischenresultate wieder verwendbar. Der gesamte Prozess wird dadurch bedeutend flexibler. Die einzelnen Transformations-Schritte sind konfigurierbar und können nach Kundenwünschen oder aufgrund spezieller Projektbedürfnisse angepasst oder ausgetauscht werden.